Eiger Trail: Direkt an der Nordwand

Eiger Trail: Direkt an der Nordwand

Der Eiger Trail gehört mit zu den schönsten Wanderrouten in der Jungfrauregion. Die Jungfrauregion, bestehend aus Eiger, Jungfrau und Mönch bietet einer der imposantesten Kulissen der Schweizer Alpenregion. Begeisterte Bergsteiger und Touristen strömen deshalb schon lange in das Oberland Berns. Die Jungfraubahn bietet dabei ein hervorragendes

By: Vasile Cotovanu

Ausflugsziel sowie die Möglichkeit, direkt an die Eiger Nordwand, die 1600 Meter senkrecht abfällt, heranzukommen. So muss man lediglich mit der Jungfraubahn bis zu Station Eigergletscher fahren; anschließend kann man sich gleich auf den beliebte Eiger Trail begeben. Nachdem man einen kurzen Einstieg zum Eiger Trail hinter sich gebracht hat, steht man bereits direkt vor der Eiger Nordwand. Rechts oben sind dann auch die Metallleitern zu erkennen, die es den Bergsteigern erleichtern, zur Via Ferrata Eiger-Rostock zu gelangen. Vor dort aus, führt die Wanderroute entlang der Eiger Nordwand etwa eine Stunde und bietet atemberaubende Bilder von Großer Scheidegg und Wetterhorn. Manche Stellen sind ausgesetzt und mit Seilen gesichert, was es den Wanderern ermöglicht, mit dem Fernglas die Bergsteiger in der Wand zu beobachten. Der Eiger Trail führt am Ende in einem Zickzack hinunter zur Bahnstation Alpiglen, von wo aus man wieder zurück in die Zivilisation kommt.

Eiger Trail: Eckdaten

Der Eiger Trail befindet sich am Eigergletscher und sein Ziel ist Grindelwald. Erreichbar ist der Eiger Trail mit einem Zug zu Station Eigergletscher. Den Zielort kann man ebenfalls mit dem Zug erreichen und zwar ab Alpiglen. Die technischen Anforderungen bzw. der Schwierigkeitsgrad der beliebten Wanderroute ist mittel, genauso wie die Anforderung an die Kondition. Seine Länge umfasst etwa sechs Kilometer, wofür man etwa eine Stunde und 50 Minuten einplanen sollte. Der Eiger Trail kann von Juli bis Oktober begangen werden.

Wer eine angenehme Tour machen will, sollte sich zuvor über die Streckenverhältnisse sowie über das Wetter vor Ort informieren. Dies macht vor allem auch deshalb Sinn, da es bei schlechten Witterungsverhältnissen vorkommen kann, dass die Route gesperrt oder nicht vollständig begehbar ist.  Eine gute Anlaufstelle dafür ist die lokale Informationsstelle.

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