Tourenbindungen kaufen: Ratgeber & Reviews

Skitourengehen wird immer beliebter. Und so steigen auch die Ansprüche an das Material,tourenbindungen was wiederum zu einer höheren Produktvielfalt führt. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual.

Deshalb wollen wir Dir auf dieser Seite die wichtigsten Fragen zum Thema Tourenbindungen beantworten. Außerdem geben wir Dir eine Auswahl interessanter Skitourenbindungen an die Hand, so dass Du auch eine Tourenbindung kaufen wirst, die Deinen Anforderungen genau entspricht.

Gliederung

  1. Bindungssysteme
  2. Z-Wert
  3. Weitere Punkte

Zuallererst ist natürlich zu sagen, dass die Tourenbindungen zum Ski bzw. dem Anwendungsbereich passen sollten. So wird ein aufstiegsorientier Skitourengeher möglichst leichte Bindungen bevorzugen. Ein Freerider wird eher auf schwerere Skitourenbindungen setzen, die mehr Stabilität mit sich bringen. Und last but not least verlangt ein ultraleichter Speed-Tourenski nach einer entsprechend leichten Bindung.

Bindungssysteme

In der Vergangenheit hätte man einem aufstiegsorientiertem Tourengeher ganz klar zu Pin Bindungen geraten und dem abfahrtsorienteriten zu Rahmenbindungen. Ihr Unterschied liegt darin, wie die Schuhe damit verbunden sind und wie sie zu bedienen sind. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan in diesem Bereich.

  • Rahmenbindungen: Sie wird jedem Skifahrer bekannt vorkommen. So werden die Skischuhe in der Rahmenbindung ebenfalls zwischen den Hinter- und Vorderbacken fixiert. Während des Aufstiegs bewegt sich die Bindung vollständig mit dem Schuh mit. Wenn es dann wieder nach unten geht wird sie hinten fixiert.Einer der Hauptvorteile von Rahmenbindungen liegt darin, dass sie mit so gute wie allen herkömmlichen Skischuhen kompatibel sind. Zudem ist der Einstieg in diese Bindungen sehr leicht, was gerade in schwierigem Gelände von Vorteil ist. Ein weiterer Vorteil der Rahmenbedinungn – zumindest für Freerider – liegt in ihrer robusten Kontruktion. So kannst Du dich darauf verlassen, dass sie auch bei einem aggressiven Fahrstil standhält. Die höhere Stabilität der Rahmenbindung fordert jedoch ihren Tribut. So ist sie relativ schwer. Zudem musst Du beim Aufstieg immer die gesamte Bindung mit anheben. Für längerre Aufstige ist sie also nur eingeschränkt zu empfehlen.
  • Pintech-Bindungen: Pintech-Bindungen unterscheiden sich deutlich von oben genannten Rahmenbindungen. So ist man bei ihnen im Aufstieg lediglich mit der Schuhspitze verbunden. Beim Einsteigen in Pintech-Bindungen wird der Schuh über Metallzapfen, die Pins, seitlich fixiert. Bei der Abfahrt wird die Ferse dann auch befestigt. Pintech-Bindungen können mitunter Kurven im Tiefschnee erleichtern. Zudem haben sie ein deutlich geringeres Gewicht als Rahmenbindungen. Insofern sind sie gerade für Aufstiegsorientierte oder auch Race-Tourengeher interessant. Es gibt Bindungen, die pro Paar weniger als 250 Gramm auf die Waage bringen. Damit können Rahmenbindungen nicht im erntferntesten mithalten. Das geringe Gewicht hat dafür aber auch seinen Preis. Ein Nachteil von Pin-Bindungen liegt darin, dass man sie mit herkömmlichen Skischuhen nicht nutzen kann. Stattdessen muss man spezielle Tourenskischuhe dafür kaufen. Zudem ist das Einsteigen bei Pintech-Bindungen nicht so leicht wie bei Rahmenbindungen. Es gibt jedoch auch Modelle mit Einstieghilfen, die es dem Wintersportler schon deutlich erleichtern, in die Bindung zu kommen. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Einstieg ins Skitourengehen mit Rahmenbindungen leichter und auch günstiger ist. Ab einem gewissen Zeitpunkt, wenn die Aufsteige anspruchsvoller werden, kann es jedoch Sinn machen, auf Pintech-Bindungen umzusteigen.

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Z-Wert

Wenn Du Tourenbindungen kaufen willst, solltest Du den sogenannten Z-Wert kennen. Er gibt an, wann sich der Schuh im Falle eines Sturzes vom Ski löst. Für Anfänger macht es Sinn, Tourenbindungen zu kaufen, die einen niedrigeren Z-Wert haben. Freerider oder recht schwere Wintersportler benötigen einen höheren Z-Wert. So kann mehr Druck auf den Tourenski ausgeübt werden. Hohe maximale Z-Werte rangieren in einem Bereich zwischen 12 und 16, wobei bei Bindungen mit mehr als 12 schon relativ selten sind.

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Tourenbindung kaufen: Was sonst noch zu beachten ist

  • Die Bedienbarkeit der Steighilfen: Willst Du eine Tourenbindung kaufen, solltest Du noch auf ein paar Puntke mehr achten. So ist es beispielsweise immer wichtig, auf die Bedienbarkeit der Steighilfen zu achten. Diese sollte möglichst leicht sein. In der Regel haben Tourenbinungen drei verschiedene Modi: einen für den Aufstieg und zwei für die Abfahrt. Race-Tourenbindungen bilden die Ausnahme. Sie haben in der Regel nur je einen Modus für Aufstieg und Abfahrt.
  • Die Kompatibilität mit Harscheisen: Harscheisen sind beschläge, die bei schwierigem Untergrund den Aufstieg erleichtern, wenn man mit Skifellen nicht mehr weiter kommt. An der Seite sind sie mit Zacken versehen, welche besseren Halt im harschigen oder vereisten Untergrund ermöglichen. In der Regel kannst Du Dir zu jeder Tourenbindung auch die passenden harscheisen besorgen.
  • Skistopper: Dieses Utensil wirst Du schon kennen. Skistopper verhindern, dass der Tourenski den hang runter rauscht, wenn Du gestürzt bist und den Ski verloren hast. Rahmenbindungen sind von Haus aus mit Skistoppern ausgestattet. Pin-Bindungen haben mitunter auch integrierte Skistopper. Es kann jedoch vorkommen, dass Du sie separat kaufen musst.

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*Zuletzt aktualisiert am 10. December 2018 um 1:28. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. 

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